Philosophie
Das World Wide Web (kurz Web) wird das individuelle und gesellschaftliche Kommunikationsverhalten nachhaltig prägen und Wahrnehmung und Denken verändern. Seit Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern in der Mitte des 15. Jahrhunderts hat kein Medienwandel solch gravierende Folgen gehabt, wie sie die Entwicklung des Webs darstellt. Die Mediengesellschaft befindet sich durch das Web im Prozess eines radikalen Umbruchs der Kommunikationsverhältnisse, dies wird durch das so genannte Web 2.0 verstärkt.
Zusätzlich zur Linearität herkömmlicher Medieninhalte entwickeln sich im Web rhizomatische, inhaltliche Strukturen. Hieraus resultieren im Vergleich zu den klassischen Medien tiefgreifende Veränderungen für die Produktion webspezifischen Contents. Dessen Wege folgen den Verästelungen des Rhizoms und können häufig von seinen ursprünglichen Produzenten weder nachverfolgt noch (rechtlich und ökonomisch) kontrolliert werden. Die unter dem Phänomen User Generated Content zu subsumierende Auflösung der klassischen Grenze zwischen Autor, Redakteur und Verleger auf der einen und Rezipienten auf der anderen Seite erfordert neue Geschäftsmodelle der Contentproduktion- und Vermarktung.
Das Angebot der netzberater ist angewandte Webwissenschaft. Vor diesem Hintergrund beobachten und evaluieren die netzberater das Web unter einer medientheoretischen, vor allem aber einer pragmatischen Perspektive. Sie begleiten die dynamische Entwicklung des Webs durch ständige Analyse und Forschungsprojekte, hierauf aufbauend bieten sie eine webwissenschaftlich fundierte Beratung bei der strategischen Positionierung von Webunternehmen an.
Wir untersuchen für Sie: welche Kommunikationsformen lassen sich finden und erfinden, die morgen Erfolg haben? Zur Beantwortung dieser Fragestellung haben die netzberater webspezifische analytische Instrumente entwickelt, die Zukunftsvisionen justieren und deren Umsetzung ermöglichen.