Methoden
In unsere Website-Beratung fließen medienanalytische, medienhistorische und medientheoretische Erkenntnisse mit ein. Wir sind davon überzeugt, dass sich eine meta-analytische, professionelle Netzberatung nur vor dem Hintergrund der Medienentwicklung und -geschichte strukturell aufbauen lässt. Dazu zählt auch das Lernen aus Fehlern und Fehlentwicklungen der jüngeren Vergangenheit in den Medien. Um eine differenzierte und zugleich systematische Beratung im dynamischen Feld der Webwissenschaft zu gewährleisten, werden in einem interdisziplinären Ansatz relevante Erkenntnisse aus der Medienpsychologie, des Mediendesigns, der Rezeptionsforschung, dem Medienrecht sowie der Medienpolitik mit einbezogen. Wir grenzen uns damit methodisch von Zukunftsforschern, Visionären und Prognostikern ab, deren Argumentationen – in der Regel – auf schlichten Oppositionsmodellen, willkürlichen Beispielketten sowie rhetorischen Kniffen wie Evidenzeffekten und Affekterzeugungen beruhen, um vordergründig apokalyptische oder euphorische Zukunftsszenarien zu konstruieren.
Eine webwissenschaftliche Beratung muss nach unserem Selbstverständnis immer auch Praxisberatung sein. Um gezielt die Entwicklung aktueller, medienspezifischer Formen für die Web- und Website-Entwicklung einschätzen und bewerten zu können, integrieren wir Usability-Tests, Medien-Monitoring und Delphi-Befragungen. Unser Angebot der webwissenschaftlichen Beratung greift auf einen umfangreichen Pool von Branchenexperten zurück, die das Beratungsfundament bilden.
Somit bieten wir eine einschlägige webwissenschaftliche Methodenvielfalt, die auf den breitgefächerten Beratungsbedarf, der sich aus der aktuellen Medien- und Webentwicklung offenkundig ergibt, gezielt reagieren kann.